Steckbrief: Sport Austria Finals 2026
| Termin | 3. – 7. Juni 2026 |
|---|---|
| Austragungsort | Wien (Sport Arena Wien, Rathausplatz, Prater, Donauinsel u. a.) |
| Sportarten | 46 |
| Athlet:innen | über 7.000 |
| Wettkampfstätten | 31 |
| Medaillenentscheidungen | rund 275 |
| Eintritt | frei (Ausnahme: Cheersport mit limitiertem Gratis-Ticketkontingent) |
| Edition | 6. Auflage, erstmals in Wien |
| Veranstalter | Sport Austria, powered by Österreichische Lotterien |
Was sind die Sport Austria Finals und wer veranstaltet sie?
Die Sport Austria Finals sind die größte Multisport-Veranstaltung Österreichs. An einem einzigen Wochenende werden die österreichischen Meisterschaften in mehreren Dutzend Sportarten ausgetragen – von etablierten Disziplinen wie Leichtathletik und Schwimmen bis zu Trendsportarten wie Cheersport, Roller Derby oder Para-Climbing.
Veranstaltet wird das Event seit 2021 vom Dachverband Sport Austria, presenting Partner ist seit 2024 die Österreichische Lotterien. Die Idee dahinter: möglichst viele Sportarten mit möglichst vielen Titelentscheidungen kompakt an einem Ort und in wenigen Tagen bündeln, damit auch kleinere Verbände mediale Sichtbarkeit bekommen, die sie im Einzelbewerb nie hätten.
Geschichte der Sport Austria Finals
Seit der Premiere 2021 ist das Format dreimal umgezogen und dabei kontinuierlich gewachsen – sowohl bei der Zahl der Athlet:innen als auch bei den Sportarten.
| Jahr | Austragungsort | Athlet:innen | Sportarten | Bewerbe |
|---|---|---|---|---|
| 2021 | Graz | über 3.000 | 24 | 250 |
| 2022 | Graz | – | – | – |
| 2023 | Graz | – | – | – |
| 2024 | Innsbruck | rund 6.000 | über 25 | rund 200 |
| 2025 | Innsbruck | rund 6.500 | über 35 | über 250 |
| 2026 | Wien | über 7.000 | 46 | rund 275 |
Drei Jahre lang, von 2021 bis 2023, war Graz Gastgeberin. 2021 starteten die Finals mit gut 3.000 Athlet:innen aus 24 Sportfachverbänden an 16 Standorten in der Stadt. 2024 zog das Event nach Innsbruck um, das die Finals zwei Jahre lang ausrichtete. Allein zwischen Innsbruck 2024 und Innsbruck 2025 stieg die Zahl der Sportarten von rund 25 auf über 35, die Zuschauerzahl kletterte 2025 auf mehr als 57.000 Besucher:innen bei über 250 Titelentscheidungen.
2026 übernahm Wien als sechste Ausrichterin – mit dem bislang größten Programm: 46 Sportarten, über 7.000 Athlet:innen, 31 Wettkampfstätten. Im Schnitt wächst das Teilnehmerfeld von Jahr zu Jahr um mehrere hundert Athlet:innen; der Sprung von 2025 auf 2026 war mit über 500 zusätzlichen Athlet:innen und elf neuen Sportarten der bislang deutlichste.
Wo fanden die Sport Austria Finals 2026 statt? Austragungsorte im Detail
Zentraler Austragungsort 2026 war die neu eröffnete Sport Arena Wien in der Leopoldstadt, ergänzt durch den Rathausplatz als emotionales Herzstück, sowie Prater, Donauinsel und zahlreiche Sportstätten in den Wiener Bezirken.
Sport Arena Wien – Stephanie-Endres-Straße 3, 1020 Wien. Hier fanden unter anderem Jiu Jitsu, Karate, Ringen, Tischfußball und Cheersport statt.
Rathausplatz – 1010 Wien. An vier Wettkampftagen wurden hier 14 Sportarten ausgetragen, darunter 3×3 Basketball, Fechten, Gewichtheben, Minigolf und – dank eines eigenen Sicherheitskonzepts mitten in der Innenstadt – auch Bogenschießen.
Prater und Donauinsel – Die Wassersport- und Trendsportbewerbe wie Rudern, Wakeboard, WingFoil und Rafting fanden an der Neuen Donau statt, Ultimate Frisbee und Flag Football am ÖFB-Campus im Prater (Seestadtstraße 22, 1220 Wien).
Stadthallenbad – Hütteldorfer Straße 2H, 1150 Wien. Die Schwimmbewerbe liefen über alle fünf Tage, jeweils in zwei Sessions vormittags und abends.
Sport Austria Finals Programm: Zeitplan und Sportarten Tag für Tag
Das Programm umfasste über fünf Tage hinweg parallele Bewerbe an bis zu 20 Standorten gleichzeitig – ein logistischer Kraftakt, der sich mit dem Programm eines klassischen Einzelsport-Turniers kaum vergleichen lässt. Während etwa die Erste Bank Open neun Tage lang ein einzelnes Match nach dem anderen in einer Halle austragen, liefen bei den Sport Austria Finals an Spitzentagen über 20 Sportarten parallel in unterschiedlichen Bezirken.
Tag 1, Mittwoch, 3. Juni 2026
Die Eröffnungsfeier startete um 18:00 Uhr am Rathausplatz und wurde live auf ORF Sport+ übertragen. Direkt im Anschluss folgte ab 19:30 Uhr ein Ö3-Konzert am selben Ort. Parallel dazu eröffnete Softball im Ballpark Spenadlwiese den sportlichen Teil der Finals.
Tag 2, Donnerstag, 4. Juni 2026
Der dichteste Programmtag mit rund 20 parallel laufenden Sportarten: 3×3 Basketball und Gewichtheben am Rathausplatz, Fechten in der Sporthalle Brigittenau, Jiu Jitsu und Karate in der Sport Arena Wien, Triathlon in der Seestadt, Schwimmen im Stadthallenbad sowie Roller Derby, Rugby, Racketlon und Sportaerobic an weiteren Standorten.
Tag 3, Freitag, 5. Juni 2026
Ringen und Roller Derby liefen ganztägig, dazu kamen Bogenschießen, Darts, Faustball, Rudern an der Donau und die Wassersportbewerbe Wakeboard und WingFoil. Am Rathausplatz starteten zudem die Decathlon-Mitmachtage für Besucher:innen.
Tag 4, Samstag, 6. Juni 2026
Mit Cheersport, BMX, Judo, Taekwondo, Skateboarding und Para-Klettern war Samstag der publikumsstärkste Tag der Finals. Allein die Sport Arena Wien war an diesem Tag wegen des Cheersport-Bewerbs nahezu ausgebucht.
Tag 5, Sonntag, 7. Juni 2026
Der Finaltag brachte unter anderem 3×3 Rollstuhl Basketball, Stocksport und die Tischfußball-Finalsession direkt am Rathausplatz sowie die Abschlusswettbewerbe im Cheersport.
Welche Sportarten waren bei den Finals 2026 dabei?
Das Spektrum reichte von olympischen Kernsportarten bis zu Disziplinen, die in Österreich selten eine so große Bühne bekommen: Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Triathlon, Karate, Judo, Taekwondo, Ringen, Jiu Jitsu, Kick- und Thaiboxen, 3×3 Basketball, 3×3 Rollstuhl Basketball, Flag Football, Rugby, Ultimate Frisbee, Tischfußball, Racketlon, Badminton, Squash, BMX, Scootering, Skateboarding, Inline Speedskating, Pumptrack, Wakeboard, WingFoil, Rafting, Cheersport, Roller Derby, Sportaerobic, Trampolinspringen, Para-Klettern und Para-Schwimmen.
Premiere feierten 2026 Scootering und der Gehsport (Race Walking) – zwei Disziplinen, die zuvor noch nie Teil der Finals waren.
Sport Austria Finals 2026 - Opener
Sport Austria Finals 2026 Cheerleading: Die größte Sportart im Programm
Cheersport war 2026 nicht nur eine von 46 Sportarten – mit über 2.000 Teilnehmer:innen war es die größte Einzelsportart im gesamten Programm, größer als jeder andere Bewerb der Finals.
Der Weg zu den Finals führte für die Teams über regionale Qualifikationen wie die VIE CHEER Regionals. Ausgetragen wurden sowohl die klassischen Cheersport-Kategorien als auch der separate Performance-Cheer-Bereich, jeweils unterteilt nach Alters- und Leistungsklassen von Mini bis Senior, am Samstag und Sonntag in der Sport Arena Wien.
Favoritinnen in der höchsten Kategorie, Senior All Girl Premier, waren die Danube Dragons, die bereits 2025 mit allen acht Teams Titel geholt hatten. In Wien verteidigten unter anderem die „Fierce Dragons" ihren Titel in der Königsklasse – diesmal ohne Konkurrenz durch die AFC Vienna Vikings, die in dieser Kategorie nicht antraten. Im Performance-Cheer-Bereich dominierten die Milleniumdancers mit mehreren Goldmedaillen, unter anderem im Youth Doubles Pom und im Senior Doubles Pom. Im Senior Double Hip Hop siegten die Premium Dancers vor BlackFire Cheer&Dance, im Open Age Pom die Raiders vor den Premium Dancers.
Laut Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer zahlte sich die Aufteilung des Wettkampfs auf zwei Tage mit einer zentralen Performance-Fläche aus: volle Ränge, durchgehend gute Stimmung. Insgesamt waren rund 1.600 Athlet:innen in 100 Teams allein in den Staatsmeisterschaftskategorien im Einsatz – eine Größenordnung, die manchen eigenständigen nationalen Meisterschaften entspricht, hier aber als ein einziger Programmpunkt unter 46 eingebettet war.
Wegen der begrenzten Hallenkapazität war Cheersport zugleich der einzige Bewerb der Finals, für den nicht jeder Programmpunkt komplett freien Zugang ohne Ticketreservierung bot.
Sport Austria Finals Tickets: Eintritt, Ausnahmen und Vergleich zu anderen Großevents
Der Eintritt zu so gut wie allen Bewerben der Sport Austria Finals 2026 war frei – von der Eröffnungsfeier am Rathausplatz bis zu den meisten Finalsessions. Das unterscheidet das Format deutlich von klassischen Einzelsport-Großevents: Bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle etwa waren Tickets für Halbfinale und Finale bereits Monate im Voraus ausverkauft, bei den Sport Austria Finals war der Zugang zur überwiegenden Mehrheit der 275 Medaillenentscheidungen kostenlos und ohne Reservierung möglich.
Die einzige Ausnahme bildete der Cheersport: Wegen der begrenzten Kapazität der Sport Arena Wien und der hohen Nachfrage – über 2.000 Athlet:innen plus deren Fans und Familien – gab es hier ein limitiertes Gratis-Ticketkontingent nach dem Prinzip first come, first served. Wer am 6. oder 7. Juni live dabei sein wollte, musste sich rechtzeitig ein Ticket sichern.
Für die meisten anderen Sportarten galt: Wer sich spontan entschied, zum Rathausplatz oder in die Sport Arena Wien zu gehen, kam ohne Vorbereitung hinein. Bei publikumsstarken Programmpunkten wie der Eröffnungsfeier oder den Finalsessions am Rathausplatz lohnte sich dennoch frühes Erscheinen, da die Plätze direkt vor der Bühne begrenzt waren.
Für künftige Auflagen empfiehlt es sich, aktuelle Ticketinformationen direkt auf sportaustriafinals.at zu prüfen, da Kapazitäten und Anmeldemodalitäten je nach Austragungsort und Sportart variieren können.
Sport Austria Finals TV und Live-Übertragung: Was der ORF zeigte
Der ORF begleitete die Finals 2026 umfassend: über 30 Stunden Berichterstattung, 17 Sportarten live übertragen. Die Eröffnungsfeier am 3. Juni lief ab 18:00 Uhr live auf ORF Sport+. Diese mediale Reichweite ist einer der zentralen Gründe, warum kleinere Verbände das Format so schätzen – ein Sport wie Tischfußball oder Jiu Jitsu bekommt im normalen Sportkalender selten 30 Stunden nationale TV-Präsenz an einem einzigen Wochenende.
Zur Einordnung: 30 Stunden Live-Berichterstattung für 17 Sportarten bedeuten im Schnitt knapp zwei Stunden Sendezeit pro Disziplin – verteilt über fünf Tage. Für Verbände, die sonst im Jahresverlauf vielleicht eine einzige TV-Erwähnung bekommen, ist das ein überproportionaler Reichweitengewinn, den sie allein nie erreichen würden.
Zusätzlich zur linearen Übertragung bot die offizielle Finals-App Live-Ergebnisse, eine interaktive Standortkarte und einen Location-Finder, mit dem Besucher:innen zwischen den parallel laufenden Bewerben navigieren konnten. Wiederholungen und Zusammenfassungen einzelner Bewerbe wurden zudem über die Social-Media-Kanäle der Sport Austria Finals veröffentlicht, etwa auf Instagram unter @sportaustria.finals.
Ein eigener, durchgehender YouTube-Livestream für alle Sportarten war 2026 nicht im Einsatz – die TV-Berichterstattung lief gebündelt über ORF Sport+ und die App.
Sport Austria Finals Ergebnisse: Medaillenspiegel und Staatsmeister 2026
Die Ergebnisse der Sport Austria Finals 2026 wurden laufend über die offizielle Website sportaustriafinals.at sowie über die jeweiligen Fachverbände veröffentlicht.
Ergebnisse nach Sportarten: ausgewählte Titel
| Sportart | Ergebnis |
|---|---|
| Tischfußball, Doppel | Antonio „Mozart" Schaffer und Dalibor Suvajac |
| Cheersport, Senior All Girl Premier | Danube Dragons / Fierce Dragons (Titelverteidigung) |
| Performance Cheer, Youth & Senior Doubles Pom | Milleniumdancers |
| Performance Cheer, Senior Double Hip Hop | Premium Dancers vor BlackFire Cheer&Dance |
| Ultimate Frisbee, Mixed | Mosquitos aus Klosterneuburg |
| Carambolage (Billard) | Andreas Efler und Andreas Felser |
| Scootering Park | Sebastian Salge |
| Racketlon | Emanuel Schöpf (Titelverteidigung) |
| Schwimmen, 100 m Rücken | Weltrekordlauf im Rahmen der Finals |
Medaillenspiegel und Live-Ergebnisse
Einen zentralen, sportartübergreifenden Medaillenspiegel über alle 46 Disziplinen veröffentlicht Sport Austria nicht standardmäßig – anders als etwa bei Olympischen Spielen werden die rund 275 Titel pro Fachverband separat geführt und gemeldet. Wer den Medaillenspiegel für eine bestimmte Sportart sucht, findet die vollständigen Ergebnislisten direkt beim jeweiligen Fachverband, etwa bei Cheersport Austria oder Turnsport Austria.
Wo findet man die aktuellen Ergebnisse?
Die vollständigen Ergebnislisten je Sportart werden über die Website der Sport Austria Finals sowie über die Online-Auftritte der jeweiligen Sportfachverbände veröffentlicht. Für Live-Scoring während des Events war zusätzlich die offizielle Finals-App im Einsatz, über die auch Zwischenstände und Startlisten einsehbar waren.
Wie kommt man zu den Sport Austria Finals? Anreise, Öffis, Parken und Hotels
Da sich das Event über 31 Standorte in ganz Wien verteilte, gab es keine einzelne „Anreiseadresse" – die Route hing davon ab, welche Sportart und welchen Standort man besuchen wollte.
Öffentliche Verkehrsmittel
Rathausplatz (1010 Wien): am besten erreichbar über die U-Bahn-Linien U2 (Station Rathaus) oder U3 (Station Volkstheater), jeweils wenige Gehminuten entfernt.
Sport Arena Wien (1020 Wien, Leopoldstadt): angebunden über die U2, mit kurzem Fußweg von der nächstgelegenen Station.
Stadthallenbad (1150 Wien): erreichbar über die U6, Station Burggasse-Stadthalle, direkt vor dem Gebäude – dieselbe Station, über die auch die Wiener Stadthalle (Austragungsort der Erste Bank Open) angebunden ist.
Donauinsel und Neue Donau: über die U-Bahn-Station Donauinsel (U1) sowie mehrere Brücken und Stege fußläufig erreichbar.
Da die Bewerbe über fünf Tage an bis zu 20 Standorten parallel liefen, war die Planung über die Finals-App mit Location-Finder der praktikabelste Weg, um an einem Tag mehrere Sportarten zu besuchen, ohne unnötige Umwege in Kauf zu nehmen.
Parkmöglichkeiten
Rund um den Rathausplatz und die Innenstadt war die Parkplatzsituation an allen fünf Tagen angespannt, zusätzlich verschärft durch Straßensperren für die Wettkampfflächen. Rund um die Sport Arena Wien in der Leopoldstadt standen mehr Parkmöglichkeiten zur Verfügung, allerdings ebenfalls begrenzt durch die hohe Besucherzahl am Cheersport-Wochenende. Die Anreise mit den Wiener Öffis war an allen Standorten deutlich unkomplizierter als mit dem Auto.
Hotels in der Nähe
Wer mehrere Tage der Finals besuchen wollte, fand die größte Auswahl an Unterkünften im 1., 7. und 8. Bezirk rund um Rathausplatz und Volkstheater, mit kurzen Wegen zu U2 und U3. Für Besucher:innen, die sich vor allem auf die Sport Arena Wien und den Cheersport konzentrierten, lagen Unterkünfte in der Leopoldstadt (2. Bezirk) näher am Geschehen. Wer zusätzlich die Wassersportbewerbe an der Donauinsel besuchen wollte, profitierte von einer zentralen Lage entlang der U1, die Innenstadt, Leopoldstadt und Donaustadt direkt verbindet.
Sport Austria Finals für Familien: Kinderprogramm und Gratis-Aktivitäten
Die Sport Austria Finals waren 2026 explizit auch als Familienevent angelegt. Am Rathausplatz liefen über mehrere Tage die Decathlon-Mitmachtage, bei denen Kinder und Jugendliche selbst leichtathletische Disziplinen ausprobieren konnten, begleitet von Trainer:innen und Athlet:innen vor Ort.
Gratis-Aktivitäten: Da der Eintritt zu fast allen Bewerben kostenlos war, ließ sich ein kompletter Tagesausflug ohne Ticketkosten gestalten – etwa ein Vormittag am Rathausplatz mit 3×3 Basketball und Mitmachstationen, gefolgt von einem Nachmittag mit Wassersport an der Donauinsel.
Familienfreundliche Sportarten: Bewerbe mit kurzen, gut verständlichen Wettkampfeinheiten wie 3×3 Basketball, Minigolf, BMX oder Skateboarding eigneten sich besonders für Familien mit jüngeren Kindern, da sich der Spielverlauf auch ohne Regelkenntnis leicht verfolgen ließ.
Essen und Getränke: Rund um den Rathausplatz und die Sport Arena Wien sorgten Gastronomiestände für Verpflegung während der Wettkampftage; in der Innenstadt und der Leopoldstadt ergänzte die reguläre Gastronomie das Angebot.
Sport Austria Finals 2027: Was bisher bekannt ist
Ein konkreter Austragungsort für 2027 war zum Zeitpunkt der Finals 2026 noch nicht offiziell bestätigt. Sport Austria kündigt die jeweilige Host-City traditionell rund ein Jahr im Voraus an – die Entscheidung für Wien 2026 etwa wurde bereits im Oktober 2025 öffentlich gemacht. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, findet aktuelle Ankündigungen auf sportaustriafinals.at und über die Kanäle von Sport Austria.
FAQ zu den Sport Austria Finals 2026
Wann fanden die Sport Austria Finals 2026 statt?
Von Mittwoch, 3. Juni, bis Sonntag, 7. Juni 2026, in Wien.
Wann begann die Eröffnungsfeier?
Am Mittwoch, 3. Juni 2026, um 18:00 Uhr am Rathausplatz, live übertragen auf ORF Sport+.
Wo wurden die Sport Austria Finals ausgetragen?
Hauptschauplätze waren die Sport Arena Wien in der Leopoldstadt und der Rathausplatz, ergänzt durch Standorte im Prater, an der Donauinsel und in mehreren Wiener Bezirken – insgesamt 31 Wettkampfstätten.
War der Eintritt kostenlos?
Ja, mit einer Ausnahme: Für den Cheersport gab es aufgrund begrenzter Plätze in der Sport Arena Wien ein limitiertes Gratis-Ticketkontingent.
Welche Sportarten waren kostenlos zugänglich?
Alle 46 Sportarten außer Cheersport waren ohne Ticket und ohne Reservierung zugänglich.
Wo fand Cheerleading bzw. Cheersport statt?
In der Sport Arena Wien, Stephanie-Endres-Straße 3, 1020 Wien, am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni.
Gab es eine TV-Übertragung?
Ja, der ORF berichtete über 30 Stunden und übertrug 17 Sportarten live, unter anderem die Eröffnungsfeier auf ORF Sport+.
Gab es einen durchgehenden Livestream auf YouTube?
Nein, ein eigener YouTube-Livestream für alle Sportarten war 2026 nicht im Einsatz. Live-Ergebnisse gab es über die offizielle Finals-App.
Wo findet man die Ergebnisse der Sport Austria Finals 2026?
Auf der offiziellen Website sportaustriafinals.at sowie über die jeweiligen Sportfachverbände, etwa Cheersport Austria oder Turnsport Austria.
Gibt es einen zentralen Medaillenspiegel?
Nein, die rund 275 Titelentscheidungen werden pro Fachverband separat geführt, nicht in einem zentralen Medaillenspiegel über alle Sportarten.
Welche Sportarten waren bei den Finals 2026 dabei?
46 Sportarten, von Leichtathletik und Schwimmen bis zu Cheersport, Roller Derby und Para-Klettern. Premiere feierten Scootering und Gehsport.
Wie viele Athlet:innen nahmen teil?
Über 7.000 Athlet:innen kämpften um rund 275 Medaillenentscheidungen.
War Cheerleading Teil der Sport Austria Finals?
Ja, Cheersport war mit über 2.000 Teilnehmer:innen die größte Einzelsportart im gesamten Programm.
Wie kommt man am besten zum Rathausplatz?
Mit der U-Bahn-Linie U2 bis Station Rathaus oder U3 bis Volkstheater, jeweils wenige Gehminuten entfernt.
Wie kommt man zur Sport Arena Wien?
Über die U2 mit kurzem Fußweg von der nächstgelegenen Station in der Leopoldstadt.
Gibt es Parkplätze direkt am Rathausplatz?
Die Parkplatzsituation rund um den Rathausplatz war an allen Wettkampftagen angespannt, zusätzlich eingeschränkt durch Straßensperren. Die Anreise mit den Öffis war deutlich unkomplizierter.
Gibt es ein Programm für Kinder?
Ja, unter anderem die Decathlon-Mitmachtage am Rathausplatz, bei denen Kinder leichtathletische Disziplinen selbst ausprobieren konnten.
Wann finden die Sport Austria Finals 2027 statt?
Ein Austragungsort für 2027 war zum Redaktionsschluss noch nicht offiziell bestätigt. Updates dazu erscheinen auf sportaustriafinals.at.
Wer organisiert die Veranstaltung?
Sport Austria, der Dachverband des österreichischen Sports, veranstaltet die Finals seit 2021. Presenting Partner ist seit 2024 die Österreichische Lotterien.
Wo fanden die Sport Austria Finals vor Wien statt?
2021 bis 2023 in Graz, 2024 und 2025 in Innsbruck. 2026 war Wien erstmals Gastgeberin.
Was die Finals für den österreichischen Sport bedeuten
Aus Sicht des Sportmarketings zeigen die Sport Austria Finals, wie sich mediale Aufmerksamkeit für Randsportarten bündeln lässt, die im Jahresverlauf einzeln kaum Sendezeit oder Publikum finden. 30 Stunden ORF-Berichterstattung für 17 Sportarten gleichzeitig zu organisieren, ist ein Wert, den keiner der beteiligten Verbände allein erreichen würde – das gebündelte Format macht aus 46 kleinen Geschichten eine große. Bei Innauer + (f)acts Agency beobachten wir solche Formate genau, weil sie zeigen, wohin sich Sportevents in Österreich entwickeln: weg vom Einzelevent, hin zur kuratierten Bühne für ein ganzes Sportsystem.
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