- Echter Name: Benjamin Gedeon, geboren 18. Juni 2006 in Budapest
- Aufgewachsen in Halbturn im Burgenland (Österreich)
- Musikunterricht seit dem 4. Lebensjahr an der Zentralmusikschule Neusiedl am See
- Künstlername COSMÓ – betontes „Ó" als Hommage an ungarische Wurzeln
- Erkennungszeichen: blauer Stern unter dem rechten Auge
- Gewinner von Vienna Calling 2026 mit 100 % der Publikumsstimmen
- Vertritt Österreich beim 70. Eurovision Song Contest in Wien
- 2. Halbfinale: 14. Mai 2026 – Finale: 16. Mai 2026, Wiener Stadthalle
- ESC-Song „Tanzschein" – Chartposition AT 72 (Februar 2026)
- Finalist bei The Voice Kids Staffel 10 mit Coach Álvaro Soler
Wer ist COSMÓ: das Wichtigste auf einen Blick
Bürgerlicher Name: Benjamin Gedeon. Geboren am 18. Juni 2006 in Budapest, aufgewachsen in Halbturn – einem kleinen Ort im österreichischen Burgenland. Mutter: Ungarin, Vater: Deutscher. Mit vier Jahren besuchte er die musikalische Früherziehung an der Zentralmusikschule Neusiedl am See. Mit sechs: erste Klavierstunden. Mit dreizehn: Gesangsunterricht und die ersten eigenen Melodien und Texte.
Der Künstlername COSMÓ (mit betontem „Ó") ist eine bewusste Entscheidung: Der Akzent ist eine Hommage an seine ungarischen Wurzeln. Der blaue Stern unter dem rechten Auge – unveränderlicher Teil seines Bühnenimages.
Der Weg nach oben: von The Voice Kids bis ins ESC-Finale
„Tanzschein": Was bedeutet der Song und warum trifft er einen Nerv?
„Tanzschein" bedeutet wörtlich „Tanzerlaubnis" – und das ist keine Metapher, sondern eine konkrete Situation. COSMÓ erzählt, wie er einmal voller Erwartungen in einen Wiener Club kam – und das Publikum einfach nur stand, ohne sich zu bewegen. Der Song ist ein Manifest: Clubs sollen wieder Orte des Tanzes sein, Einlass nur mit „Tanzschein".
COSMÓ - Tanzschein | Austria 🇦🇹 | Official Music Video
„Ich hatte eine Erfahrung in einem Club, wo ich so excited war, endlich hinzugehen – und auf einmal tanzt keiner. Im Song geht es darum, dass es in Clubs wieder ums Tanzen gehen soll und man nur mit einem ‚Tanzschein' reinkommt. Der ESC ist für mich ein großer Traum. Ich habe damals als Kind gesehen, wie Conchita Wurst gewonnen hat – und dann vergangenes Jahr, wie JJ gewonnen hat. Das waren Momente voller Adrenalin und Glücksgefühle."
— COSMÓ
Im Februar 2026 debütierte der Song in den österreichischen Charts (Position AT 72) und sammelt weiterhin Streams auf Spotify.
Rund um „Tanzschein" entstand eine Kontroverse: PR-Berater Heimo Lepuschitz wies öffentlich auf die Ähnlichkeit mit dem Hit „Satisfaction" von Benny Benassi (2002) hin. Eine offizielle Reaktion vom Team COSMÓ oder dem ORF steht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch aus.
COSMÓ und Sport: warum das kein Zufall ist
Für alle, die den Schnittpunkt von Musik und Sport marketing verfolgen, ist COSMÓ ein interessanter Fall. Seine Karrierestruktur erinnert an den Sport: früher Einstieg, systematische Arbeit, mehrere Rückschläge (The Voice Kids 2020), Comeback in verbesserter Form und Durchbruch auf der Hauptbühne.
Liveauftritte bei Großveranstaltungen – Starnacht am Neusiedlersee, Golser Volksfest, Konzerte von Álvaro Soler – sind dieselbe Erfahrung mit großem Publikum, die jeder Sportpromoter oder Sportsponsoring Agentur kennt. Die Wiener Stadthalle beim ESC ist eine Arena, in der regelmäßig Eishockey-Matches und Basketballspiele stattfinden. Am 14. und 16. Mai verwandelt sie sich in ein Musikstadion mit über 10.000 Zuschauern vor Ort und einer TV-Reichweite von mehreren hundert Millionen.
Das Format „jung, authentisch, mit starkem visuellen Konzept" macht COSMÓ zum natürlichen Kandidaten für Sportfan-Zonen, Markenaktivierungen und digitale Kampagnen rund um große Turniere. Die Kombination aus Urban-Ästhetik, Tanzsong und junger Zielgruppe ist genau der Mix, den Sportmarken suchen, die mit Gen Z sprechen wollen.
Interessante Fakten, die man kennen sollte
- Spielte auf zwei Flügeln gleichzeitig in Schloss Kittsee
- Blauer Stern – unveränderliches Element des Bühnenimages
- Coach bei The Voice Kids – Spanier Álvaro Soler
- Traf Landeshauptmann Burgenland Doskozil
- Entwickelte gemeinsam mit Bruder eine eigene App
- „Ó" mit Akzent – Hommage an ungarische Wurzeln
- Erstes Radiointerview – Radio Burgenland, 2023
Fazit: beobachten oder nicht?
COSMÓ ist ein Beispiel dafür, wie systematische Arbeit in einer kleinen österreichischen Region zu europäischer Präsenz heranwächst. Er ist kein Labelprodukt und kein Mediakonstrukt – sondern ein Autor, der seinen Song selbst geschrieben, selbst die Bühne erobert und die maximale Publikumspunktzahl geholt hat. Am 16. Mai in der Wiener Stadthalle hat er einige Minuten vor mehreren hundert Millionen Zuschauern. Das ist entweder der Beginn einer großen Karriere – oder bereits ein Teil davon.
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